Die Szenerie hat heute etwas mystisches - fast trostloses: der immer wieder durch die Grube ziehende Nebel, der Regen und mittendrin die einsame Luisa, die stoisch den Unbilden der Natur trotzt.
14:43 - es sah fast so aus, als ob Luisa auch in den „Untergrund“ abwandern wollte, ist möglicherweise auf nem Felsstück ausgerutscht, hat sich aber superschön mit Flügelunterstützung abgefangen und ist dann doch wieder in den Nischenbereich zurückgekehrt
Arme Luisa, wie ein „begossener Pudel“ sitzt sie da oben allein auf ihrem Aussichtspunkt im Regen. Gelegentlich putzt sie ihr Gefieder. Vom Generl nichts zu sehen.
So, 18:15
Ich habe gerade das Bartgeierquiz gemacht.
Dort habe ich gelesen, dass Bartgeier trinken müssen, weil die Knochen so trocken sind.
Wahrscheinlich galt die Aussage, dass die Bartgeier nicht unbedingt trinken müssen nur für Jungvögel,
Da deren Futter nicht ausschließlich aus Knochen besteht, sondern immer noch etwas Fleisch am Knochen ist, bekommen sie wahrscheinlich damit genügend Flüssigkeit.
Die ersten Bartgeier in Ramsau, Bavaria und Wally hatten auch noch keinen „Pool“ in der Nische.
Bei Wally und Bavaria gab an dem jetzigen Platz auch schon eine Wasserstelle, die war nur nicht so nobel wie diese Steinwanne .
Kann mich noch gut erinnern, als die beiden dort gebadet haben
Aber diese Wasserstelle war auch mal ausgetrocknet, wenn es lange nicht geregnet hatte.
Da der Post von Nicole von 2022 ist, hatte auch Dagmar und Recka noch keinen Luxus-Pool.
Das habe ich gefunden:
Ja, das stimmt. Ich weiß nicht mehr, ob da die Wasserstelle schon mit Folie ausgelegt war oder ob sie erst im darauffolgenden Jahr damit ausgelegt wurde. Die Folie musste dann weg, weil die Bartis daran geknabbert haben und es kam diese Steinwanne
Der Marder fühlt sich schon seit ca. 20 Minuten in der Nische wieder wie zuhause.
Er ist auch gar nicht schüchtern und hat bereits die beiden unbenutzten Horste beschnuppert und abgesucht.