Die größte Tapirart, der Schabrackentapir, ist in Zoos selten zu sehen und in der Natur vom Aussterben bedroht. Für eine genetisch vielfältige Population werden sie in europäischen Zoos in einem Erhaltungszuchtprogramm aufgeführt. Der Nürnberger Tiergarten führt das entsprechende Zuchtbuch.
Das sind wirklich sehr imposante Tiere
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Genau
Ich hatte sie ja um Info gebeten bzgl. dem uns unbekannten erwachsenen „Gast“ am Samstag im Kasten 1 und ihr dazu auch ein paar Fotos mitgeschickt.
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Daraufhin hab ich ihr noch den Link zu unserem Thema geschickt und sie gefragt, ob ich ihre Info hier einstellen darf.
Dazu dann diese Antwort / Farbe wieder von mir:
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Bei weiteren Fragen könnten wir ihr auch nochmal schreiben oder sie sogar gerne auch einfach anrufen: regine.kossler@nabu-leverkusen.de
02171/33114
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Werd´ mich natürlich auch nochmal bei ihr bedanken und ihr unsere
Grüße ausrichten!
Super @Angelika dass du dich so gekümmert hast. Da werden sicherlich noch einige interessante Beobachtungen und Erklärusversuche hin- und hergeschickt. Ein sehr netter Kontakt bahnt sich da an!
@Angelika Herzlichen Dank für deine Mühe liebe Angelika! Wunderbar, wenn wir alle ein bisschen dazu beitragen könnten, daß diese Tierchen besser verstanden werden und nicht als „Ungeziefer“ ohne alternative Wohnmöglichkeit nur aus den Dachböden vertrieben werden.
Das scheint bei Euch in der Gegend eine Ausnahmeerscheinung zu sein.
Hier in Nordbayern haben die Eichen aufgrund der Dürre bereits im Juli die noch viel zu kleinen Früchte abgeworfen und Kastanien gibt es heuer gar keine. Von einem „Mastjahr“ kann man da nicht sprechen.
Die bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft schrieb hierzu: Die Folgen der Hitze lassen sich aktuell auch auf dem Waldboden beobachten: Die heruntergefallenen Eicheln sind zum Teil sehr klein, Bucheckern wiederum hohl.
@Bernd Das ist wirklich interessant mit den Eicheln. Bei uns im Rheintal sind die Bäume pressvoll von Eicheln. Gestern Nachmittag bin ich mit meinem Hund in Lorsch in einem Eichenhain spazieren gegangen. War keine gute Idee! Andauernd fielen Eicheln runter, für den Kopf weniger schlimm. Man musste aber aufpassen, dass man auf den Früchten nicht ins Rollen kam. Der Hund war natürlich begeistert und sprang den Eicheln hinterher. Außerdem konnte ich viele Eichhörnchen sichten. Diese schienen mir jedoch sehr mager zu sein.
Auch die Apfelernte an Bodensee, Baden und Südhessen scheint sehr gut ausgefallen zu sein. Verantwortlich wäre dafür das Klima im April/Mai . Vielleicht ist das auch der Grund für die Eichen in unserer Gegend.
Bei Regenwetter komme ich endlich dazu, euch zum Begriff „Steinwild“ noch eine nette Geschichte aus der Schweiz zu erzählen.
Vor über 20 Jahren waren wir im Frühsommer in einem Seitental im Oberengadin unterwegs, wo man um diese Zeit gut weit unten Rotwild und Steinwild beobachten konnte.
Hinten hatte schon ein Wildhüter (damals nannte man sie noch so) 2 Spektive aufgebaut.
Ein anderer Wanderer fragte ihn: „Grüetzi! Sagen Sie, wo sind denn jetzt die Steinböcke?“
Der Fachmann antwortete ihm: „Grüetzi! Wir sehen hier Steinwild. Steinbock nennt man nur das männliche Tier. Das weibliche ist die Steingeiß und das Junge das Steinkitz“.
Seitdem weiß ich das und muss oft daran denken, wenn ich "Steinbock und Co. " begegne.
In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage an @david.schuhwerk ;
Servus David,
zählt man die Gämsen eigentlich auch zum Steinwild ?
Danke dir für deine Info.
Vielleicht ganz generell: der Zusatz „Wild“ (wie bei „Steinwild“, „Birkwild“, „Rotwild“, etc.) unterliegt einem sehr starken jagdlichen Kontext. Als Biologe/Ökologe o.ä. würde man sich nicht der jagdlichen Begriffe bedienen, um sich von den bestimmten jagdlichen Intentionen in Bezug auf die Tierarten abzugrenzen, außerdem sind die jagdlichen Begriffe oft nicht wissenschaftlich neutral, sondern häufig aus Traditionen entstanden.
Zu deiner eigentlichen Frage: Nein, zum „Steinwild“ gehören wirklich nur die Steinböcke, von denen es weltweit allerdings mehrere Arten gibt.
Mit den Gämsen gehören sie zu der Familie der Hornträger (Rinder, Schafe, Ziegen) und sind zusammen bis zum Tribus (Rangstufe zwischen Unterfamilie und Gattung) der „Ziegenartigen“ gemeinsam eingeteilt. Dann trennt sich allerdings die Verwandtschaft. Steinböcke gehören zur Gattung der echten Ziegen, Gämsen bilden eine eigene Gattung mit ein paar Arten.
@david.schuhwerk und wieder was dazu gelernt . Dieses Forum ist, wie schon oft erwähnt, so lehrreich. Alle Fragen werden schnell beantwortet, da kann man sich gar nicht oft genug bedanken
@david.schuhwerk herzlichen Dank für die subtile Aufklärung!
@ Doris Danke für deine Frage an David. Was man doch alles so unreflektiert aufnimmt und auch wieder weiter verbreitet.
Die Unterscheidung nach Zoologie /Ökologie und jagdlichen Traditionen etc.habe ich bisher auch nicht gemacht. Wenn man genau hinsieht, wird einem das plötzlich bewusst. Das ist auch politisch wichtig.
Ich denke, ich muss da etwas nachsitzen!