Die beiden sind wieder alleine und haben sich zur Nacht gebettet
20:40 Uhr - Geiers sind wieder alleine und es scheint ihnen gut zu gehen.
Willkommen in unserem vielseitigen Forum🙂
Bist genau zur richtigen Zeit zu uns gekommen, wo es spannende Momente mit den
gibt.
Danke! ![]()
Die Beiden sind aber auch zu herzig - da muss man einfach dran bleiben.
Der Gams-Ripperl-Service war wohl nicht dabei? Ich sehe keine frischen Ripperl!
Ist zwar auch Spekulation, aber ich könnte mir vorstellen, dass bei dieser Aktion bewusst kein Futter mitgebracht wurde. Sie sollen ja Futter nach Möglichkeit nicht mit Menschen in Verbindung bringen. Die Ripperl gibt es sicher dann morgen.
… genau, auch nix rumliegen seh
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Es sind Ripperl da, wie @Ulrike schon geschrieben hatte🙂
Wenn alles grau in grau ist fällt das nicht auf - jetzt sehe ich auch frische Ripperl zwischen den Nestern dann kommt der Fuchs noch höher herauf! Vielen Dank für den Hinweis Ulrike!
Wahrscheinlich war die Aufregung viel größer bei den vielen Menschen, als dass Sisi und Mukl ein Auge auf die Verteilung der Ripperl riskiert haben!
Also da bin ich auf die Erklärung gespannt. ![]()
Vielleicht wurde ja wirklich erst jetzt der Sender bei Nepomuk angebracht.
Liebe Geierfans,
ihr habt ja gerade mitbekommen, dass das Team oben in der Nische war. Der Grund: Sisi und Nepomuk tragen jetzt Satellitensender auf dem Rücken. Warum erst jetzt? Wir mussten dieses Jahr direkt am Abend vor der Auswilderung feststellen, dass beide Vögel noch zu klein waren bzw. noch so viel in der Nische wachsen würden, dass wir die „Gurte“ der GPS-Sender vorher hätten nicht so passend einstellen können, wie in den Vorjahren. Das Risiko war dieses Mal aus unserer Sicht einfach zu groß, dass die Bänder entweder am Ende unangenehm eng sitzen oder zu locker herumschlackern. So haben wir uns zusammen mit der VCF kurzfristig entschieden, dieses Jahr erst einige Zeit nach der Auswilderung direkt in der Nische zu besendern, wenn die Vögel die passende Größe erreicht haben. Dieses Vorgehen war übrigens viele Projekte-Jahre in der Schweiz so üblich und hat den großen Vorteil, dass man die Gurte wirklich exakt an den jeweiligen Vogel anpassen kann. Immerhin werden die Sender zur weiteren Überwachung der Vögel mehrere Jahre auf den Rücken der Geier bleiben, bis die eingenähte Sollbruchstelle der Bänder aufgeht und die Sender einfach abfallen.
Natürlich ist es immer eine Abwägung, ob der kurzzeitige Stress des erneuten Einfangens dem Gefühl der dauerhaft nicht optimal passenden Gurte überwiegt. Aus oben genanntem Grund haben wir uns in diesem Jahr für diesen Weg entschieden. Ein erfahrendes und fachkundiges Team aus Expert*innen von Nationalpark, LBV und VCF hat Sisi und Nepomuk soeben innerhalb weniger Minuten die Gurte samt Sender angelegt und es ist alles routiniert und ruhig abgelaufen. Die Kameras haben wir währenddessen ausgeschaltet, um den Druck für das Team nicht noch künstlich zu erhöhen. Bei solchen im steilen und felsigen Gelände teils gefährlichen Aktionen, ist eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit erforderlich, die nur schwer zu wahren ist, wenn an den Bildschirmen hunderte Zuschauer zusehen. Sisi und Nepomuk geht es gut. Vielen Dank für eure Verständnis!
GPS-Sender werden schon seit mehreren Jahren auch in anderen Auswilderungsprojekten erfolgreich eingesetzt und dienen unter anderem dazu, die Bartgeier über mehrere Jahre hinweg zu überwachen und einzuschreiten, wenn das Team Probleme bei einem Bartgeier feststellt. Außerdem können so auch außergewöhnliche Verhaltensweisen erforscht werden, so wie der Flug von dem in Südfrankreich ausgewilderten jungen Bartgeier Eglazine, der schon mehrmals längere Zeit in den Niederlanden und Deutschland verbrachte.
Danke @NicoleFriedrich für die schnelle Aufklärung! Dann lagen wir ja gar nicht so falsch
So cool wie beide sind, stecken sie die Aufregung bestimmt schnell weg. Wer nachts keine Angst vor Füchsen hat, was soll da noch kommen
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Danke für die ausführliche Info!
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