Plauderecke (Teil 3)

Die Vogelzählung war wieder ein Highlight. Nur werde ich nie mehr an einem Samstag zählen. Heute 134, gestern bei der Zählung 80 Vögel. Ich denke den perfekten Querschnitt kann man nie angeben, dafür spielen zuviel Faktoren rein( Wetter, Lärm, Uhrzeit usw.). Aber die Freude und das Beobachten ist unbezahlbar :smiling_face_with_three_hearts:

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Ja ein kläglicher Rest :wink:
Deckst du deinen salat nicht ab bei frost?
@Ulrike erstaunlich tatsächlich, dass der noch so toll aussieht.

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Das Hochbeet hat eine Plexiglasabdeckung. Ich staune aber auch, dass das so gut funktioniert!
Das Hochbeet macht seinem Namen „Ernteglück“ alle Ehren! :blush:

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Schließen sich Mütter gemsen sich nicht zusammen mit ihren kitzen? Kann das kleine dann mit in eine gruppe?:thinking:

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Hallo @Katinka , ausgerechnet heute hatte ich weniger Stieglitze an der Futterstelle( sonst waren es 8-10 aufeinmal)
Dafür machte ich eine für mich besondere Beobachtung:
3 Amselweibchen und immer der gleiche Amselmann :smiley:

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Diese Erfahrung hab ich letztes Jahr auch gemacht, @Dorie! :joy: Tage zuvor schmückten sie in großer Zahl die kahlen Äste des Birnbaums und am Tag der Zählung ließ sich so gut wie keiner blicken!

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Scheint wieder einmal ein Fall von Murphy’s Law zu sein oder auf gut Deutsch: Der Vorführeffekt! :wink: :thinking:

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Ich amüsiere mich gerade über die Meisen, wie sie das neue Leckerli-Angebot beobachten:
von hoher Warte hinunterschauen,
anfliegen und in der Luft „stoppen & rütteln“ (:joy:)
Annäherung zu Fuß
begutachten und für gut befinden
Abflug mit Beute

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Ich spiele mich mit Sprossen - bei mir wird’s meistens Microgreen :joy: - seit 2 Jahren. Legga. Ich habe Keimschalen gekauft, da lege ich 'ne Scheibe Küchenpapier rein, funktioniert bestens.


Ich nehme auch mal ein größeres Glas, sterile Kompresse mit Gummi drüber und schräg in ein Schälchen stellen, auch einfach.
Probleme habe ich mit „Rote Beete“ und „Zwiebel“. Trotz dunkel halten werden Rote Beete einfach nix, außer gut riechen. Und Zwiebel immer so spärlich. Da rentiert sich kaum ernten. Was mache ich da falsch?

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Ich finde das mit der einen Stunde auch immer schwierig, ehrlichgesagt. Erstens für mich schwierig zu bewerkstelligen, und zweitens auch schwierig, in einer Stunde einen repräsentativen Querschnitt der Vogelwelt vor der Haustür abzubilden.
Wenn man interessiert ist, so wie wir alle hier, wissen wir ja normalerweise, wer sich da draußen so herumtreibt und wie viele ungefähr, und dass es manchmal ruhiger, manchmal geschäftiger zugeht.
Das alles plus Witterungs- und sonstige Einflüsse in eine Stunde zu packen, finde ich schwierig.

Ich weiß ja nicht, welches statistische Modell dahintersteckt, aber ich habe heute so darüber nachgedacht, dass es für den Zählenden einfacher wäre und vermutlich auch ein repräsentativeres Ergebnis gäbe, wenn man an den Zähltagen öfter oder halt immer mal wieder schauen würde. Mehr als da sind kann man ja eh nicht aufschreiben, auch wenn man 3 Tage lang durchgehend zählen würde. Aber so würde man auch verschiedene Tageszeiten, Witterungsbedingungen etc. berücksichtigen.

Ob das die Auswertung „kaputtmachen“ würde? Und es wäre vermutlich schwieriger zu erklären für die, die nicht so involviert sind.

:thinking:

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Liebe @Apriliane , mir ist auch noch einiges eingefallen. Bei uns ist es seit gestern bitter kalt. Ich habe kurz vor der zweiten Fütterung gezählt. Das macht extrem viel aus( viele Vögel hatten sich, da sie die Fütterungsuhrzeiten kennen, in die Büsche, Bäume und Hecken zurückgezogen). Heute die Zählung für uns selbst direkt nach der zweiten Fütterung.
Da kommen die Vögel( das sieht aus wie mit einem Fahrstuhl) stück für stück von unten aus dem Gebüsch nach oben raus. Gut geordnet, ohne zu drängeln. Und nach einigen Minuten sind alle draußen.
Interessant: z.b. die mittig sitzen fliegen nicht mittig raus. Sondern arbeiten sich in die nächste Ebene und so weiter. Los geflogen wird erst wenn sie ganz oben sind.

Ich sage jetzt einfach mal wie du. Man weiß welche Vögel fest im Garten Zuhause sind. Aber wahrscheinlich gibt es eben nur die annähernde Zählung. :bird:.
( nächstes Jahr mache ich es besser und ich brauche dann noch eine dritte Person, da der hintere Teil des Grundstücks für uns vom Haus aus nicht einsehbar ist, und somit bei der Zählung unter den Tisch fällt).

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Liebe @Sabine68 ja das stimmt alles. Viele Einflussfaktoren, und natürlich bekommt man nie alle gezählt, besonders die, die im Verborgenen leben. Ich habe z. B. vor ein paar Wochen im hinteren Gartenteil zufällig mal einen Gartenbaumläufer gesehen, zum ersten und einzigen Mal, ich denke aber, dass der sicher auch nicht nur das eine Mal da war.
Interessant, wie die Vogerl bei Dir hervorkommen, sowas habe ich hier noch nicht beobachtet.
Heute habe ich gesehen, dass 2 Kernbeißer ziemlich lange ganz oben in der Weide saßen, ab und zu kamen sie zum Fressen, dann wieder hoch auf den Weidenposten.

Letzten Mai bei der Zählung hatte ich richtig Pech, nur ganz wenige gesehen von allen, die ich wusste, dass sie hier leben und brüten… daher denke ich, dass man mehr erfassen könnte, wenn nicht alles in einer einzigen Stunde stattfinden würde.

Wenn Du aus Interesse eh mehrmals zählst, kannst Du ja abwarten und dann die beste melden, die Deiner Ansicht nach am besten der Realität entspricht :innocent: ist ja legitim.

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Hallo,

ich möchte Euch allen den Bericht vom letzten Zähltag nicht vorenthalten:

https://www.lbv.de/news/details/vielfaeltige-eindruecke-so-war-die-stunde-der-wintervoegel-2025/

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Hier ein Aufruf des ORF Salzburg vom 3.1. betreffend abgängiger junger Waldrappen im Grenzraum Salzburg/Tirol/Bayern. Hoffentlich sind die beiden schon gefunden… vielleicht wisst ihr ja mehr darüber…
https://salzburg.orf.at/stories/3287667/

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Weil jetzt die Stunde der Wintervögel beendet ist, habe ich auf meiner privaten LBV-Werbefacebookseite die nächsten Überschriften eingestellt:

Stunde der Gartenvögel
09.05. - 11.05.2025

Vogel des Jahres 2025:

Der Hausrotschwanz

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Das bisherige Ergebnis zur Zählung der Vögel ist nicht ermutigend. Das trotz der großen Präsenz in den Medien so wenig teilgenommen haben. Entweder besteht weniger Interesse oder es sind Gärten weggefallen( warum auch immer). Auch das bei einigen Vogelarten die Zahlen nicht gut aussehen ist mehr als traurig. :sleepy:.
So ist es an uns wenigen unsere Bemühungen noch zu verstärken.

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Lieber @Karl, danke für das Video. Das war ja nicht der Plan, dass der Fuchs sich den Kadaver schon wieder holt. Aber er hat halt auch Hunger. :stuck_out_tongue_winking_eye: Zumindest hat er ihn diesmal nicht verloren.
Vielleicht sollte der Kadaver besser auf einer Plattform liegen, wo der Fuchs nicht rankommt. Aber das wäre natürlich sehr aufwendig zu bauen und dort oben hinzustellen.
https://forum.lbv.de/t/webcam-adlerfressplatz-teufelskopf/8657/91?u=ännchen

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Danke lieber @Karl, dass Du das wieder für uns beobachtet und bereitgestellt hast! Dann hat also auch das „Fuchsabwehrspray“ nichts geholfen, und die, wohl bessere, Verschnürung hat er vermutlich einfach durchgebissen :thinking:.
Ich verstehe das nicht ganz, den Platz gibts doch schon länger, oder ist der erst neu eingerichtet worden? Wenn es ihn schon länger gibt, müsste man aus den früheren Jahren ja schon Erfahrungen haben?
Was mir auch aufgefallen ist: das war doch nicht mehr die ganze Gams, die war doch viel größer, wie sie da abgelegt wurde :thinking:?
Wir werden sehen, wie es nun weitergeht :face_with_monocle:

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Der Krähen-Film war ganz interessant, z. B. wo überall auf der Welt Krähen vorkommen, daß sie sich Gesichter und auch Autos merken können und nach Jahren noch darauf reagieren (z. B. wenn damit das Einfangen oder Schießen der Vögel verbunden war), eine Krähenart Werkzeuge zur Nahrungsgewinnung benutzt und sogar einen Haken baut, sie Symbiosen z. B. mit dem Wolf bilden, weil sie selber das Aas nicht aufbrechen können. Eingeborene meinen sogar, daß sie durch bestimmte Rufe umgekehrt Wölfe darauf aufmerksam machen, wo Beutetiere sind. Viele Fragen blieben aber noch offen/ sind unerforscht wie z. B. das, was sie sich untereinander mitteilen. Auf jeden Fall können Krähen sich an der Stimme erkennen und waren schon lange vor uns Menschen auf der Erde. Gerade Städte/ menschliche Siedlungen sind erstaunlicherweise gute Lebensräume für sie. Da sie nachts schlecht sehen können, sind Nester z. B. an beleuchteten Straßen von Vorteil, weil sie nächtliche Jäger dann besser erkennen können. Sie leben von unserem Müll mit wenig Aufwand. Und sie beobachten uns… Alle gezeigten internationalen Wissenschaftler und Autoren waren männlich und für Deutschland wurde leider nur ein (sehr zielgenauer) Jäger aus Göttingen gezeigt, der den Auftrag hatte, Krähen zu schießen.

Schade, daß im Agenda-Kino immer nur ältere Leute sitzen. Ich selber bin auch nicht mehr die Jüngste, aber wohl die Jüngste beim Agenda 21-Kino. Der Raum ist sonst voller älterer, grauhaariger Menschen (keine Kritik an Älteren, sondern nur die Feststellung, daß jüngere diese Themen nicht interessieren, was ich gar nicht nachvollziehen kann?). Wiederholt hatte ich einen Mann hinter mir, der während des Films einschläft (-> Geräusche). Die Filme, die dort gezeigt werden, scheint jüngere Generationen nicht zu interessieren. Beim Plastik-Film war es genau so. Dabei wären es durchaus auch Filme, die man in den Schulunterricht einbauen könnte. Meine Tochter war als Allerjüngste mit und stellte fest, daß sie noch nie einen großen Krähenschwarm gesehen hat. Tatsächlich, hier sieht man nur einzelne Tiere oder eine Handvoll. Zu ländlich? Trotzdem war der halbe Kinosaal voll, was bei dem kleinen Kino nicht immer der Fall ist. Großes Interesse also an Krähen (oder die Mitglieder der Lokalen Agenda 21?).

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Ich habe bei Vivara gelesen das man noch bis zum 20.Januar die gezählten Vögel melden kann. Das macht ja auch Sinn finde ich.
Der Zählzeitraum ist allerdings vorbei…

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