Webcam: Große Hufeisennase (Hohenburg) 2026

Da mich doch sehr interessiert hat, wie sich das mit dem neuen Cluster entwickelt, habe ich nochmal über das Tool beobachtet.

Der kleine Cluster hatte sich kurz vor Mitternacht wieder gebildet.
Zwischen 01:00 und 01:30 meinem Empfinden nach rege Aktivitäten, dann Ruhe.
Ab 02:15 mäßige Bewegungen und wieder Auflösung des „neuen Clusters“.
03:00 bis 10:00 keine größeren Aktivitäten und auch keine Neubildung des Clusters an diesem Hangplatz.

Natürlich sind meine Beobachtungen nicht lückenlos und fehlerfrei, aber vielleicht wird durch die zeitlichen Hinweise das „Nachschauen“ für Hufi-Fans so erleichtert.

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Da ist Dir, Katinka, wirklich ein netter Schnappschuss gelungen mit dem Langohr! Langohren haben relativ große Augen und darum kommt es zu einer deutlichen Reflexion der Infrarotstrahlen von der Netzhaut bzw. dem Tapetum lucidum.

Danke auch für Deine Hinweise auf die späten Kugelbildungen. Die letzte kurz von Mitternacht hatte ich noch etwas mitbekommen. Ich hoffe mal, dass die Hufis sich mit diesen vielen Aktivitäten nicht verkalkulieren mit ihren Fettreserven. Servus derweil, Rudi

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07.01. / 00:00 bis 23:59 in Zeitsprüngen
Jetzt wollte ich doch nochmal wissen, wie es mit dem neuen Cluster weitergeht und konzentrierte mich vorwiegend darauf.

Rudi, ist das normales Verhalten, dass ein Cluster immer wieder aufgelöst wird? Oder steckt da evtl. noch gar keine richtige Absicht dahinter, sich einen längeren Schlafplatz einzurichten?

00:00: ich tippe auf 5-6 Hufis, die jetzt zusammenhängen, aber auch immer wieder in Bewegung sind. Nach eine „Ruhephase“ werden sie ab ca. 02:10 wieder etwas aktiver und um 02:18 hängt wieder nur eine Hufi. Sie fliegen immer wieder mal durchs Bild und später hängen abwechselnd eine bis drei Hufis zusammen.

Dann erst wieder so zwischen 19:30 und 21:30 rege Aktivitäten und es ist schön zu beobachten, wie sich unten der Cluster bildet, auflöst, wieder bildet … Ich meine, es hingen diesmal mehr Hufis zusammen als gestern.



Hier zeigt eine Hufi ihre halbe Spannweite

Eine Hufi klammert sich an eine schlafenden und „zieht ihr die Flügel lang“. Erstaunlich, wie sie das hingenommen und sich dann langsam wieder in ihre Position gebracht hat!

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Hallo, liebe Hufi Fans und -Freunde!!!

Rudi, das ging mir die letzten beiden Tage auch durch den Kopf. An Aktivitäten haben die Hufis in den letzten beiden Nächten alles übertroffen, was ich mir seit Ende November aufgeschrieben habe. Die Aktivitäten in der Nacht 6./7. Januar gingen tatsächlich noch bis kurz vor 9.00 Uhr!!!

Nach Mitternacht gab es einen 2. Cluster mit ca. 6-7 Hufis

nach 1:00 noch einen mit ca 5-6 Hufis

und nach 2:00 noch eine Kugel

Diese beiden Hufis hingen sehr lange und erst als um 3:39 eine 3 Hufi dazuflog, kam es zur Auflösung. Danach waren immer mindestens 2 Hufis aktiv unterwegs - fliegen, landen, sich durch die anderen Hufis ”pflügen”. 4:14 gab es eine weitere Interaktion zwischen 2 Hufis auf der freien Fläche. Es wurde einfach nicht ruhig im Keller.

Eine so lange Zeit der Aktivität hatten wir zuletzt am 29.12., allerdings war danach etwas mehr Ruhe. Lediglich 3 Hufis waren am nächsten Abend aktiv und auch nur für 2 Stunden.

Leider hat mich mein PC gestern Nacht im Stich gelassen und so musste ich heute einiges “nachschauen” Superinteressant!!!

Ab ca 18:50 entsteht wieder eine Kugel, dann eine Dreiergruppe. Schön zu sehen war eine Vierergruppe und daneben eine Interaktion zweier Hufis, die schließlich zu einem 6er-Cluster zusammenfanden.

Als zwei weitere Hufis dazuwollten, löst sich die Gruppe auf, um bald danach wieder einen Cluster zu bilden, der schätzungsweise bis zu 13 Hufis umfasst.

Die ganze Entwicklung ist sehr spannend und schön zu beobachten. Nach der Auflösung kommt es um 22.35 nochmals zu einer Kugel bzw Dreiergruppe, dann dasselbe noch einmal um 23:00. Nach der Auflösung ist wieder viel Aktivität und um 1:47 gibt es eine weitere Kugel bzw dann ab 2:26 eine Dreiergruppe. Um 3:03 löst sich diese Gruppe auf und um kurz vor 4:00 ist endlich Ruhe im Keller.

Heute habe ich um 20:38 eine aktive Hufi gesehen, d.h. eine war unterwegs. Allerdings scheint mir, dass heute keine großen Aktivitäten zu erwarten sind. Nichts deutet darauf hin - bis jetzt zumindest!!! :slightly_smiling_face:

Herzliche Grüße, Tabea

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Winterruhe geht glaub ich anders!!! :grinning_face:

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Hallo Katinka, da hast Du wieder interessante Szenen raugeholt aus den Aufnahmen von Franz!

Bevor Tabea diese Bildung von Kugeln bzw. temporären Clustern beobachtet und mehrmals eingestellt hat, wussten wir gar nichts davon. Und dieses Verhalten ist meines Wissens bisher auch gar nicht bekannt. Mit dem Werkzeug von Franz lässt sich nun viel schneller herausfinden, wann und wo diese Kugelbildungen, die sich meist nach etwa 1 Stunde wieder auflösen, und sich später womöglich wieder bilden, stattfinden. Zwischenzeitlich ist gerade noch ein Beitrag von Tabea reingekommen, der die Beobachtungen von Katinka bestätigt.

Bisher kann ich über Eure Dokumentationen dazu folgendes erkennen: diese Hufis lösen sich aus den schlafenden Clustern raus, die kalt sind (sie haben die Umgebungstemperatur von derzeit 5 bis 5,5 Grad. Mit einer Wärmebildkamera sind die Hufis nicht zu erkennen. Das haben wir schon mal getestet. Sie sind genauso kalt, wie die Luft und die Steine des Kellergewölbes. Die Hufis, die sich herauslösen, haben sich vorher aufgeheizt. Sie bleiben nicht im kalten Cluster, weil sie sich nicht von kalten Nachbarn abkühlen lassen wollen und vielleicht auch, um ihre kalten Nachbarn nicht mit ihrer Körperwärme zu erwärmen. Diese warmen Hufis treffen sich dann eigentlich immer am hintersten Ende des Kellers, wo es am wärmsten sein dürfte, weil hier durch die Tiefe im Hang die Erdwärme am wenigsten abgeschwächt wird. Das ist der Platz der am weitesten von der Tür weg ist, wo über den Einflug die Kaltluft aus der Erdhalle einströmt. Wir haben zwar versucht, das durch einen Wärmevorhang zu unterbinden, aber das gelingt nur sehr schwach. Ich bin schon froh, dass die Temperatur nicht weiter so schnell gesunken ist. Heute Nacht fiel sie erstmals auf 5 Grad. In der Erdhalle hat es deutlich Frost, zu sehen am gefrorenen Wasser in der Tränke. Gestern oder Vorgestern hat eine Hufi versucht dort zu trinken, wobei sie sich nur einen kalten Mund holen konnte.

An dem wärmsten Platz im Keller clustern die warmen Hufis und sie hüllen sich dabei auffallend mit den Flügeln ein, wie mit einer Decke. Diese Hufis bleiben in Normaltemperatur und wärmen sich eine Zeit lang gegenseitig, bis sich der Kugelcluster wieder auflöst und die Hufis sich wieder in kalte Cluster zurück begeben, wo sie neben, bzw. an den kalten Nachbarn wieder schneller abkühlen. So meine Gedankenspiele, die nicht stimmen müssen.

Um das mit den vermeintlichen Paarungen mal etwas abzuschwächen: Paarungen finden i.d.R. a tergo statt (Ausnahmen bestätigen die Regel) und dabei sind deutliche Kopulationsbewegungen zu sehen. Die Männchen verbeißen sich dabei auch im Nacken des Weibchens, so dass nach der Paarung noch eine Zeit lang diese feuchte Stelle im Fell zu sehen ist. Da die erigierten Penisse von Hufeisennasenmännchen ziemlich groß sind, würde man die immer wieder mal sehen. Im Sommer kann man regelmäßig “pubertierende” Hufi-Jünglinge in der Wochenstube sehen, die an ihrem Penis lutschen. Auch bei anderen Fledermausarten konnte ich das schon beobachten. Entschuldigen wir das mal mit Hygiene-Verhalten :wink: . Diese Kugelbildungen haben nach meinen bisherigen Wahrnehmungen nichts mit Paarungsverhalten zu tun.

Warum die Hufis das machen, weiß ich zumindest bisher nicht. Dass Fledermäuse im Laufe des Winterschlafs i.d.R. 12-15 Aufwachvorgänge haben, das weiß man inzwischen. Und das dient vermutlich dem “Training” wichtiger physiologischer Vorgänge. Was unsere Hufis hier vorführen, ist aber eine deutlich höhere Aktivität.

Welche Hufis dies machen und welche Zusammensetzung diese Kugeln haben (sind es verwandte oder befreundete Hufis) wissen wir (noch) nicht. Da dies ein sehr auffallendes Phänomen ist, werden wir uns bemühen, das mal genauer heraus zu finden. Hier kommt wieder das Problem der Individual-Markierung in Spiel. Ohne die einzelnen Hufis individuell erkennen zu können, wird das schwierig. Das nächste ist dann eine optimale Kamera-Positionierung.

Ich habe demnächst ein Treffen mit erfahrenen Fledermaus-Verhaltensforschern und ich werde mit denen dieses bisher unbekannte Verhalten der Hufis besprechen. Aber vielleicht ist dieses Verhalten gar nicht unbekannt und es gibt schon Informationen dazu. Sobald ich mehr dazu weiß, werde ich es Euch berichten.

Bis dahin dürft Ihr weiter so gut beobachten. Und Eure Beobachtungen werden auch in die Analyse entsprechender Verhaltensforschungen eingehen. Ein wichtiger Teil dürfte dabei auch die Akustik, also die Rufe und v.a. die soziale Kommunikation spielen. Das ist dann nochmal ein schwieriger Punkt, weil die Hufis ja ziemlich hoch rufen. Mal sehen, was wir da in nächster Zeit auf die Beine stellen können.

Wichtigster Punkt in den nächsten Wochen, bevor die Hufis wieder in den Dachboden hinauffliegen, ist, dass wir diesen möglichst sicher gegen die Siebenschläfer ausrüsten müssen. Das ist ein fast unmögliches Unterfangen. Aber wie müssen es unbedingt probieren, damit nicht wieder solche Dramen wie vergangenen Sommer passieren. Schlaflose Nächte habe ich eh genug….

Servus derweil, Rudi

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Ich hatte schon öfter den Eindruck, als wären die Hufis aus dem unteren Cluster und auch die, die sich immer zu kleineren Kugeln zusammenhängen, kleiner als die, die oben hängen. Gibt es überhaupt einen Größenunterschied zwischen z. B. letztjährigen und älteren Hufis? Aber vielleicht täuscht auch die Perspektive oder das Licht.

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Hallo Katinka, bei Fledermäusen gibt es schon leichte Größenunterschiede bei den Individuen, aber die Jungtiere des vergangenen Jahres sind schon mehr oder weniger im Herbst des gleichen Jahres ausgewachsen, zumindest was die Knochenlängen betrifft. Sie werden in den nächsten Jahren nur noch etwas schwerer. Über die Kameras sind diese Größenunterschiede eigentlich nicht auszumachen. Nur an der Färbung kann man die Jungen mit ihrem grauen Fell noch gut erkennen. Die vermeintlichen Größenunterschiede dürften an den Perspektiven lieben. Und natürlich wirken die Hufis, die hinten am Kellerende ihre Kugeln bilden, kleiner, weil sie weiter von der Kamera entfernt sind. Im Anhang ein Bild mit 9 Hufis an der Kellerdecke. Drei davon sind bräunlich, die anderen mehr grau. Je älter, umso tendenziell brauner, kann man sagen. Ausnahmen bestätigen die Regel….

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Danke Rudi! Wär ja auch wirklich zu einfach gewesen. Außerdem hatte ich einen Denkfehler und nicht bedacht, dass die Ansicht nach hinten und nicht nach unten zeigt, was ja logisch ist.

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Hallo @Fledermaus-Rudi,

wenn die Hufis im Keller aus dem Bild fliegen und über einen langen Zeitraum nicht zurückkommen - wo halten sie sich dann auf? Gibt es außerhalb des Ausschnitts noch andere Hufi-Gruppen im Keller? Oder vllt Nischen, die “wärmer” sind? (Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sie bei diesen Temperaturen den Keller für längere Zeit verlassen.)

Herzliche Grüße,Tabea

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Hallo Tabea, soweit ich die Hangplätze der Hufis im Keller kenne, dürften das alle Hufis sein, die in dem Bildausschnitt zu sehen sind. Man möchte zwar kaum glauben, dass das etwa 130 Hufis sein sollen, aber das täuscht. Womöglich haben aber seit der Zählung durch Alex am 31.12.2025 schon wieder einige Hufis den Keller verlassen und sind in eine Höhle geflogen, aber es sollten dann immer noch über 100 sein. Ich hatte Alex gebeten mir das Zählfoto zu schicken, aber er hat es anscheinend vergessen und ich werde nochmal nachfragen. Die Hufis hängen, seit sie begonnen haben auch im Keller zu überwintern (das machen sie erst seit der Sanierung des Gebäudes, weil es nun dichter ist und nicht mehr so auskühlt), schon immer in diesem Bereich des Gewölbes, zumindest in der Winterschlafzeit. Im Herbst hängen sie oft einzeln und sehr verteilt im ganzen Keller. Im Frühjahr hängen sie dann oft in einem einzigen dichten Cluster. Hier hänge ich Euch zwei Extrembeispiele an.

Wenn also Hufis ein Zeit lang nicht zu sehen sind, hängen sie vermutlich im vorderen Bereich des Kellers, außerhalb des Blickwinkels der Kamera. In der Wärmeglocke tauchen sie ja nur ausnahmsweise auf. Sie könnten entweder in der Erdhalle oder auch in einem der anderen Stockwerke oder Zwischengebäude hängen. Ich nehme aber an, dass sie meist im Keller außerhalb des Blickwinkels der Kamera hängen. Es gibt zwar einen kleinen verschlossenen Lüftungsschacht im Gewölbe, aber in dem hing bisher nur Ausnahmeweise eine einzelne Hufi. Andere Versteckmöglichkeiten gibt es im Keller nicht. Vielleicht gibt uns das Zählfoto von Alex noch Aufschluss, wie die Hufis derzeit hängen.

Zwischenzeitlich hat mir mein Freund Christian, der sehr viel an Hufeisennasen in Bulgarien geforscht hat, mitgeteilt, dass er solche Wach-Cluster, die sich in der Nähe der Schlaf-Cluster befinden, auch aus Bulgarischen Höhlen kennt. Dieses Phänomen hat dort auch immer beobachtet. Das waren aber gelegentliche Direktbeobachtungen und keine solchen Langzeitbeobachtungen, wie wir sie mit unseren Kameras, der Technik von Franz und Euren intensiven Beobachtungsdokumentationen bekommen. Er findet das sehr spannend und es wäre interessant den Grund für dieses Verhalten herauszufinden. Er denkt auch, dass die aufgeheizten Tiere sich zusammentun, um leichter die Normaltemperatur halten zu können und es daher zu solchen Wachclustern kommt.

Nächste Woche werde ich Euch keine Kommentare geben können, weil ich erst von Montag bis Mittwoch nach Hamburg muss, und kaum bin ich zurück muss ich Donnerstag und Freitag in die entgegengesetzt Ecke von Bayern, nach Laufen an der Salzach. Aber Ihr werdet auch ohne mich gute Beobachtungen machen.

Servus derweil, Rudi

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Tolle Fotos, danke!!!

Ich frage deshalb, weil heute 6 Hufis aktiv waren und alle abgeflogen sind. Es ist denkbar, dass sie sich zu einem Cluster zusammen gefunden haben. Später kamen sie dann alle wieder zurück und haben ihre Hangplätze eingenommen.

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So, und jetzt sehe ich gerade, dass ein paar Hufis in der Erdhalle herumfliegen und sich auch an die Deckenbalken hängen. Eine hat auch mehrmals versucht zu trinken, aber das Wasser in der Tränke ist leider gefroren, zumindest am linken Tränkenrand.

Und auch in der Wärmeglocke hingen kurz welche. Aber da ist es kalt, so dass sie gleich wieder abgeflogen sind….

Und jetzt kommt Dein neuer Kommentar, Tabea. Ich denke, dass die im Keller außerhalb des Kamerablickwinkels hingen.

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Sehr interessante Fotos, @Fledermaus-Rudi, genauso wie deine Hintergrund-Informationen. Super, dass du dir die Zeit dafür nimmst, vielen Dank! Ich möchte wieder mal Grafiken mit den Wetterdaten und den Hufi-Aktivitäten zeigen:

Hier sieht man die Aktivität, gemessen in den Dateigrößen der Zeitraffer-Stundenclips, in Keller und Wärmeglocke, sowie Außentemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit in Hohenburg (Quelle: openweathermap.org). Die Stufe an Neujahr kommt davon, dass der Warmluftvorhang aktiviert wurde, der durch Konvektion kontinuierlich aufsteigende Schlieren erzeugt.

Die Aktivität wird in folgender Grafik zyklisch im Tageslauf aufgetragen:

Die Einbrüche nach unten kommen durch Störungen der Bildübertragung. Es ist schön zu sehen, dass von 9 bis 16 Uhr generell sehr wenig Aktivität ist. Sonst sind für mich (noch) keine klaren Muster zu erkennen.

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Zwischen 08.01./23:36 und 09.01./23:30 löst sich die 3er-Gruppe oben auf. Ich meine, die erste Hufi die die Gruppe verlässt war die, die bereits seit Ende Dezember dort hing.

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Hallo @Franz, vielen Dank für die Grafiken. Ich finde es sehr hilfreich, alles so schön in der Übersicht zu haben!

Und dir, @Fledermaus-Rudi auch ein dickes Danke für die vielen zusätzlichen Informationen. Dass in bulgarischen Höhlen das Verhalten auch beobachtet worden ist, finde ich sehr interessant, denn meine Frage war ja bereits, ob es sich hier um ein kellerspezifisches Verhalten handeln könnte. Aber dem scheint nicht so zu sein. :grinning_face:

Die Temperaturen sind “im Keller” und unsere Hufis zeigten trotzdem seit dem 7.1. eine sehr hohe Aktivität (ausgenommen der 8.1., da waren nur 3 Hufis aktiv). Letzte und vorletzte Nacht gab es wieder Kugeln, Kleingruppen und jeweils einen Cluster mit mehr als 10 Hufis. Wie viele insgesamt aktiv sind, läßt sich in dem Gewusel gar nicht genau feststellen, aber sicher zwischen 15 und 20, denn wenn schon mindestnes 10 im Cluster hängen, sich drumherum 5 putzen und dazu noch ein paar herumfliegen….. :wink: Bei 132 Hufis im Keller ist es naheliegend, dass es nicht immer die gleichen Hufis sind, die aktiv werden. Es läßt sich auch daran erkennen, dass markant hängende Hufis aktiv werden, so wie es @Katinka mit ihren Screenshots gezeigt hat.

Gestern war auch eine wesentlich höhere Aktivität in der Erdhalle beobachten. Vorallem die Tränke wurde sehr häufig angeflogen und den Flügen nach zu urteilen ist zu vermuten, dass sie nur am linken Rand zugefroren ist. Und eine Hufi ist sogar bis in die Wärmeglocke hinauf!!!

Was die Ruhephase zwischen den Aktivitäten betrifft, so gehe ich der Frage nach, ob es mit der Tageslänge zusammenhängt und auch damit, dass die Tage wieder länger werden. Generell sehe ich bei meinen Aufzeichnungen, dass es zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Aktivitäten gibt (mit einer Ausnahme am 31.12.). Die Aktivitäten bis in die frühen Morgenstunden haben erst mit dem 24.12. begonnen, allerdings läßt sich über Zusammenhänge mit der Wintersonnwende momentan nur trefflich spekulieren, da wir die unschlagbare tolle Möglichkeiten der ganztätgigen Beobachtungen noch nicht so lange haben. :grinning: Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Hufis ein Gespür für Tages- und Nachtlängen haben.

Heute scheint es wieder mal eine Pause zu geben. Die letzte Nacht ganz ohne Aktivitäten war am 03.01.

Herzliche Grüße, Tabea

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Hallo Tabea und Franz, Danke für Eure Beiträge, und Dir, Franz v.a. für Deine Daten in Form von Zeitrafferaufnahmen und Korrelations-Diagrammen! Ich hoffe, der Wärmevorhang mit seinen Luftschlieren beeinträchtigt Deine Aktivitäts-Messung nicht zu sehr. Danke auch für den Link, wo Du Deine Wetterdaten her hast! - Vergangene Nacht scheint ziemlich was losgewesen zu sein. Die Statusmeldung zeigt einige Durchflüge durch die Lichtschranke an der Kellertüre. Eigentlich so viele wie nie zuvor in diesem Winter. Eine Korrelation mit den Temperaturen oder dem Luftdruck ist bisher nicht wirklich erkennbar. - Die nächsten Tage werde ich kaum dazukommen, Eure Beiträge zu lesen und v.a. zu kommentieren. Vielleicht am Mittwochabend, wenn ich kurz zuhause bin, bevor ich weiter reise. Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Servus derweil, Rudi

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Dafür waren wir dieses Wochenende deutlich “Hufi-positiv”. So schööööön. :grinning_face:

Und wirklich unglaublich, was hier im Keller vor der Webcam alles los ist.

Toll, was @tabea und @Katinka hier alles festhalten. Danke fürs Teilen.

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Nachrichten aus dem Hufi-Keller

Im Fokus -Teil 1: Das Langohr

Am 12.01. hatten wir bereits ab 15.33 eine Aktivität zu verzeichnen, allerdings war keine Hufi mobil, sondern ein Langohr. Es war ausgiebig aktiv und es gab niedliche Szenen zu beobachten.

Zuerst die Inspektion des Rahmens der Türöffnung. (außerdem 16:33 und 16:37)

Anschließend die Prüfung, ob es eventuell zwischen den Hufis einen behaglichen Ort gäbe.

Hier offensichtlich nicht, dann - etwas später - auf der anderen Seite.

Auch Fehlanzeige. Nach weiterer Suche landet es vermutlich hinter dem Rahmen etwas links der Mitte.

Es scheint aber auf Dauer nicht zu passen, denn die Suche nach einem Versteck geht weiter. “Vielleicht ist das eine passende Spalte?”

Nein - und hier?

Auch nicht. Na dann muss ich halt woanders noch weitersuchen.

Und damit war es verschwunden.

Herzliche Grüße, Tabea

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Nachrichten aus dem Hufi-Keller

Im Fokus - Teil 2: Beobachtung der Aktivität einer einzelnen Hufi

Gestern, 13.01. hatte ich einfach Glück, dass ich die Aktivtät einer einzelnen Hufi beobachten konnte, nachdem ich mir schon häufiger die Frage gestellt habe, wie lange eine Hufi wohl unterwegs ist, wenn sie den Kälteschlaf unterbricht.

Das Aufwachen ist immer mit Putzen verbunden und dieser Prozess begann sichtbar um 16:43.

Danach fliegt und landet sie zwei Mal, bis sie schließlich links oben landet, wo sie sich mit einer schlafenden Hufi beschäftigt. Für mich sieht es so aus, als ob sie auf Kuschelkurs geht .

Sie hängt danach dann auch für kurze Zeit einzeln….

…. bevor sie nach zwei weiteren Platzwechseln in die Erdhalle fliegt.

Dann ist sie 23 min (!!!) unterwegs, die meiste Zeit davon fliegend in der Erdhalle. Nach zwei kurzen Ausflügen in die Wärmeglocke bleibt sie beim dritten Mal dort für 6 min hängen (17:09 - 17:15)

Danach gibt es zwar sekundenkurze Pausen an den Balken

doch sie fliegt unermüdlich durch die Erdhalle, dass ich mich schon gefragt habe, wie viel Energie sie jetzt wohl verbraucht. Im Keller zurück, findet sie erst um 17:34 zu einer ersten Ruhepause….

…. und schon nach einer guten halben Stunde wird sie wieder munter, nachdem zwei weitere Hufis aufgewacht sind.

Herzliche Grüße, Tabea

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