Das Nest befindet sich in einem aktiven Wasserturm auf dem Campus der Charles Sturt University in Orange, New South Wales, Australien. Das Weibchen heißt Diamond und das Männchen Xavier.
Es sind zwei wunderschöne Wanderfalken, die gerade zwei Küken liebevoll aufziehen. Auch der Umgang der beiden Geschwisterchen ist so berührend.
Auf dieser Seite kann man die Geschichte und vieles mehr nachlesen …
@Katinka echt jetzt? Ich kann’s gar nicht glauben, dass der Giftzwerg sich besonnen hat.
Vielleicht geht dieses bösartige Verhalten nur bis zu einem bestimmten Alter und ist ähnlich wie bei den Bartgeiern. Ich hatte Toni letztes Jahr bei seinem Online Vortrag gefragt, ob es in der Natur nicht doch möglich ist, dass ein Bartgeierpaar 2 Küken großzieht? Er hat das verneint und den Kainismus erklärt. Allerdings gäbe es in Europa ein Land - welches, weiß ich nicht mehr - , dort wird das zweite Ei entnommen und wenn dieses Küken geschlüpft ist, ab einem bestimmten Alter( der Kainismus ist dann vorbei) wieder ins Nest der Eltern zurückgesetzt und mit dem Geschwisterchen großgezogen. @Ulrike ich glaub, bei diesem ersten Online Vortrag warst du auch dabei
Ja, Moni, da war ich auch dabei. Und ich erinnere mich an ähnliches wie du - dunkel zwar - aber das kann ich mir schon vorstellen, dass die Natur das so eingerichtet hat.
Ob zu den Eltern zurück, das weiß ich nicht mehr. Aber für die Aufzucht wird es ja mit den Ammen-Eltern so praktiziert.
Ich hatte doch mal eine holländisches (?) Seite mit den Fischadlern beobachtet (das waren die mit den „gelben Gartenhandschuhen“ ) und da hat anfangs auch immer ein Kleines auf das andere gehackt, hat sich aber dann wieder gelegt. Vielleicht ist es einfach ein Dominanzverhalten
Ja, scheint ihnen auch geschmeckt zu haben.
Dieses Nest wird seit 2016 bebrütet. Es wurden jedes Jahr drei Eier gelegt und bebrütet. Die ersten Jahre leider erfolglos. Von bislang 21 gelegten Eiern sind 19 Küken geschlüpft.
2019 wurde erstmals 1 Nestling flügge
2020 sind 2 ausgeflogen
2021 sind bisher einmalig alle 3 ausgeflogen; Summa summarum 6
Heute hab ich nochmal geschaut, da Katinka geschrieben hatte, dass sie eine friedliche Fütterung beobachtet hatte.
Bei dieser Fütterung kam ganz am Anfang bei dem großen Küken die Giftigkeit nochmal raus. Das Kleine hat einen Futterstück, den es haben wollte und dann gab es wieder eine kurze Hackerei . Nach ca. 10min hat es an einem langen sehnigen Fischstück gewürgt, das Kleine kam wieder dazu und für den Rest der Fütterung war Ruhe.
Beide waren zum Schluss ordentlich abgefüllt, wie bei dem Jüngsten gut zu sehen ist
Anscheinend muss sich Nr. 1 noch ab und zu behaupten. Aber ich denke, es kommt nicht mehr oft vor und Nr. 2 bekommt auf jeden Fall auch genug Futter ab.