Webcam: Große Hufeisennase (Hohenburg) 2026

Die Beobachtung von @tabea vom 13.01. kurz vor Mitternacht steht jetzt zum Ansehen bereit:

20260113T2348 - Mögliche Paarung

Rein platonisch sieht’s wohl nicht aus :grin:

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Hallo Tabea und Franz, vielen Dank, dass Ihr nun die Szene noch zum Anschauen aufbereitet habt. Und ich habe sie mir grad angesehen. Und wie Du auch sagst, Franz, sieht es nicht rein platonisch aus. - Wenn ich nicht schon mehrere Paarungen gesehen hätte, würde ich auch sagen, dass das eine Paarung sein dürfte. Aber da die Paarungen, die ich bisher gesehen habe, alle wesentlich “stürmischer” vonstatten gingen, würde ich sagen, dass das doch keine Paarung war. Es war aus meiner Sicht wieder so eine Kugelbildung, aber halt nur durch die beiden Hufis, die sich eng aneinander schmiegen. Kopulationsbewegungen waren hier nicht zu sehen. Vielleicht gibt es auch stillere Paarungen und es war doch eine. Ganz ausschließen kann man es nicht. Mal sehen, ob ich dazu noch etwas auftreibe. Im Internet wird man da nicht fündig. Servus derweil, Rudi

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Hufis im Kälteschlaf

Heute, 20.01. haben wir nun schon den fünften Tag ohne große Aktivitäten, was wir seit der Beginn der 24-Std-Aufzeichnungen noch nicht hatten. Es scheint wirklich eine Pause zu geben, denn es sieht jetzt um 20:35 nicht danach aus, als ob die Hufis noch munter werden wollten.

Allerdings war gestern, 19.01., erneut eine einzelne Hufi aktiv unterwegs, ab 18:32 für ca 1 Stunde. Es war eine andere als die vom 18.01. , aber das Verhalten ähnelte sich sehr: sich-putzen, fliegen, ein einzelner Hangplatz an der Decke zum Orten, Suchen, Warten und wenn niemand kommt, sich mal an verschiedenen Stellen durch die schlafenden Hufis hangeln….

Und heute, sozusagen am “helllichten Tag”, fliegt plötzlich eine Fledermaus durch das Kamerabild und irritiert fragt man sich: ”Nanu, hat sich da jemand in der Tageszeit geirrt?” :thinking:

Ganz offensichtlich! :grinning_face:

Es ist immer wieder eine große Freude, diese herzigen kleinen Mitbewohner zu sehen!

Herzliche Grüße, Tabea

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Hallo Tabea, vielen Dank für Deinen Beobachtungsbericht! Und auch die Doku von Langohr! Vermutlich war es eines der Grauen Langohren, die an den Deckenbalken der Erdhalle überwintern. Die mögen es sehr kalt und kommen meist erst, wenn es gut frostig ist. Und das war es heute Vormittag auch bei -12 Grad in Hohenburg. Womöglich wurde es diesem Langohr dann doch zu kalt und es ist in den Keller geflogen. Dort hat es zum Glück immer noch 5 Grad plus, was dem Wärmevorhang durch den Radiator vor der Kellertüre zu verdanken ist. Sonst würde die frostige Luft durch die Durchflugsöffnung in den Keller einfließen. Zum Glück bremst das der Radiator ausreichend, zumindest noch.

Wir scheinen mal wieder einen ziemlich kalten Januar zu bekommen. Der letzte kalte Januar war 2017. Der hatte in der Region Hohenburg etwa -5,8 Grad. Das dürften wir diesmal aber nicht erreichen. Das langjährige Januar-Mittel für die Region ist bei -2,0 Grad.

Dass die letzten 5 Tage ziemlich Ruhe war im Keller zeigt aus der Statusbericht der Lichtschranke (siehe Anhang). Aber die zeichnet nicht alle Durchflüge auf, weil einige Dioden der Lichtschranke nicht mehr richtig funktionieren. Da müssen wir die Lichtschranke mal austauschen.

Servus derweil, Rudi

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Danke Rudi, auch für das Diagramm.

Und was habe ich vorhin geschrieben… Ruhe im Keller? Kaum stellt man eine Mutmaßung über das Verhalten der Hufis an, dann überraschen sie einen sofort. Im Keller ist bereits die nächste Hufi unterwegs. :grinning:

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Ja, ich hab sie auch beobachtet….

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…und wie sie im “Spagatschritt” einen Hangplatz sucht! :joy:

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Man kommt nich von weg, wenn sie so unterwegs sind… einfach zum Lieben, diese Hufis!!!

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Liebe Hufi-Freunde,

in der Oberpfalz ist es kalt und diese Kälte kriecht auch in den Keller des Fledermaushauses, trotz des Wärmevorhangs. Gestern Früh ist die Temperatur auf -4,5 Grad gefallen. Jetzt müssen wir die Temperatur und das Verhalten der Hufis gut beobachten. Noch etwas kälter war es 2017. Da war die Temperatur am 22.01. schon auf 3,5 Grad gefallen. Sollte die Temperatur noch weiter fallen, könnten einige Hufis dieses Quartier verlassen. 2017 fiel die Temperatur kurz mal auf 3,0. In dieser Zeit verließen 10 von den 25 Hufis, die damals darin hingen, das Quartier. Später waren dann nur mehr 9 Hufis im Keller geblieben. Der Januar 2017 hatte in der Region eine Durchschnittstemperatur von - 5,8 Grad. Derzeit sind wir bei - 3,3 Grad. Das dürfte aber noch niedriger werden. Für den heutigen Tag liegt die bisherige Durchschnittstemperatur bei -11,3. Es könnte vielleicht der kälteste Tag des Jahres werden. Bisher ist das der 6. Januar mit -10,2 Grad. Die Hufis in den tiefen Höhlen stört das nicht. Der Keller ist aber noch kein frostsicheres Quartier. Das wollten wir aber noch hinbringen, ohne dass wir eine Beheizung einsetzen. Und das kriegen wir auch hin. Servus derweil, Rudi

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Hallo Rudi, beobachten geht leider schlecht bis gar nicht. Die Kameras funktionieren schon eine ganze Weile nicht richtig, wie man an den Datenmengen der Clips sieht. Gibt es einen Grund und kann man was machen?

Herzliche Grüße, Tabea!

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Hallo Tabea, wie ich heute so gegen 18 Uhr rein schaute, brauchten die Kameras lange, bis sie ein Bild zeigten. Jetzt um 22:30 Uhr zeigten die Kameras sofort ein tadelloses Bild. - Da bin ich zu wenig ein Technik-Mensch, um das erklären zu können. Ich habe den Eindruck, dass es manchmal daran liegt, wie viele Menschen gerade das Internetz nutzen. Ich werde morgen früh gleich nochmal schauen, ob es immer noch gut läuft. Gute Nacht derweil, Rudi

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Hallo Rudi, seit 19:00/20:00 laufen die Kameras wieder einwandfrei und die Cliplängen bestätigen das. Gerade rechtzeitig, um die 3 aktiven Hufis im Auge zu behalten… :wink:

Herzliche Grüße, Tabea

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Guten Morgen @Fledermaus-Rudi, die Kameras funktionieren leider wieder nicht. Nach 1:00 gibt es auch wieder nur unvollständige Clips. Es baut sich kein Bild auf bzw dauert es sehr lange und dann nur für Sekunden. Vielleicht mag die Technik die Hohenburger Kälte nicht…?

Herzliche Grüße, Tabea

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Hallo Tabea, die Kameras laufen nun wieder. Unser zuständiger EDV-Mann konnte die Live-Stream-Technik aus der Ferne neu starten. Es könnte tatsächlich mit der Kälte zusammenhängen, weil das auch an einem anderen Webcam-Standort der Fall war. Ich hoffe, die Kameras laufen nun stabil! Servus derweil, Rudi

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Kugeln, Cluster und lange Nächte

Die Hufis sind los…. kann man wirklich sagen, denn entgegen der Vermutung, dass Aktivitäten während der Winterzeit eher selten sind, verhält es sich wohl genau andersherum. Nächte ohne Aktivitäten sind (bis jetzt) eher die Ausnahme. :slightly_smiling_face:

Die letzten beiden Nächte ohne eine wache Hufi, waren der 16.01. und der 17.01. Danach waren am 18.,19. und 20.01. jeweils eine einzelne Hufi unterwegs. Am 21.01. war das Langohr zu sehen und in der Nacht waren 2 Hufis aktiv, allerdings kam es zwischen den beiden zu keinen Kontakten, jedoch hangelten sie sich intensiv durch die schlafenden Hufis und das hat mit Sicherheit auch eine Bedeutung. Manchmal sieht man sie, wie sie sich um eine schlafende Hufi “bemühen” und man könnte das als eine Art “Kuschelversuch” interpretieren. Ob und wie sie dabei kommunizieren, das ist die große Frage und vielleicht bekommen wir bald Antworten. :grinning:

Am 22.01. waren insgesamt mindestens 4-5 Hufis aktiv unterwegs, jedoch waren genaue Beobachtungen aufgrund der Störungen der Kameras nicht möglich. Interessant ist allerdings, dass die Fragmente der Clips nach 1:00 eine Kugel zeigten und zwischen 4:00 und 6:30 waren noch 2-3 Hufis aktiv unterwegs. Erst nach 6:30 war wirklich Ruhe im Keller.

Wenn die Hufis aktiv werden, läßt sich im Verhalten schon so etwas wie ein Muster erkennen. Ich will das mal anhand der Aktivitäten von gestern, 23.01. deutlich machen. Zu Beginn werden einzelne Hufis wach, putzen sich, fliegen ab und hängen dann meist still und in die Flughäute eingehüllt an der Decke.

Werden mehrere wach, so gesellt sich bald eine 2. Hufi dazu, es kommt zur Interaktion und - wenn passt und gut läuft - zur Kugel. Dabei kann es auch noch zu einem Ortswechsel kommen.

Sind mehrere Hufis unterwegs, dann dauert es meist nicht lange, dann gesellt sich eine nächste Hufi dazu usw. Das kann schließlich zum Aufbau eines Clusters führen

oder der Zusammenschluss löst sich wieder auf. Gründe für die Auflösung können z.B. auch schlechte Hängepositionen sein. Wenn der Ort, an dem sie hängen nur für 4 ideal ist, dann ist jede neue Hufi zuviel eher eine Störung. Solche Zusammenschlüsse sind dann auch aufgrund der Unruhe, die das Suchen nach der besten Verankerung mit sich bringt, auf Dauer instabil und lösen sich eher schnell wieder auf.

Ist ein Cluster stabil, dann hängen die Hufis bis zu einer Stunde ruhig zusammen und erst wenn mehrere innerhalb des Clusters anfangen sich zu putzen und/oder wenn weitere Hufis dazu fliegen, wird es stark unruhig und die Gruppe löst sich auf.

Gestern, 23.01. waren die Aktivitäten wieder besonders zahlreich. Mindestems 13 Hufis aktiv unterwegs, wahrscheinlich sogar mehr, denn es läßt sich irgendwann nicht mehr beobachten, ob und wie viele Hufis wach werden und andere dafür wieder zurück in den Kälteschlaf gehen.

Es waren insgesamt 3 Phasen mit Kugel- und Clusterbildung zu beobachten. Die 1. Phase von ca. 18:00 bis 21:30 mit einem Cluster von 10+ Hufis, die zweite Phase von ca. 22:10 bis 00:35 mit einem Cluster ähnlicher Größe und die dritte Phase ab ca 03:40 bis 04:30 mit einer Kugel, die sich zur Dreiergruppe erweiterte. Als hier um 4:32 eine 4. Hufi dazu kommt, führt dies zur Unruhe und schließlich zur Auflösung der Gruppe. Auch gestern war es eine “lange Nacht” - erst heute Früh um 7:42 (!!!) war wirklich Ruhe im Keller, nachdem die letzte Hufi noch um 7:21 den Hangplatz wechselte und schließlich meinte, jetzt ist genug… :grinning: .

Ich freue mich schon auf das Projekt, das die Kommunikation der Hufis untersucht. Ich finde das eine überaus spannende Frage, gerade bei diesen komplexen Interaktionen.

Heute, 24.01. sind auch wieder einige Hufis unterwegs. Insgesamt scheinen es weniger als gestern zu sein. Kugel- und Clusterbildung haben wir zwischen 20:00 und 22:00 schon gesehen, momentan, 22:15, ist es relativ ruhig, aber das kann jetzt auch lediglich eine ruhigere Zwischenphase sein. Immerhin sind noch zwei fliegend unterwegs. Lassen wir uns also überraschen… :grinning: Ich werde gerne wieder berichten.

Herzliche Grüße, Tabea

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Ich hab vorhin auch gerade die letzten beiden Stunden, 20:00 bis 22:00 beobachtet. Für mein Empfinden war da ziemlich viel Bewegung zu erkennen, vor allem viel „Fliegerei“.
Was ich aber immer wieder beobachte, sind die Kugeln und kleinen Cluster oder auch die einzelnen Hufis im unteren, mittleren Bereich. Es scheint also schon ein bevorzugter Hangplatz zu sein, auch wenn er oft nur kurz oder unterschiedlich lang genutzt wird.

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Hallo Tabea, vielen Dank für Deine hervorragende Dokumentation Deiner Beobachtungen in den vergangenen Tagen! Ich hoffe, die Kameras laufen nun weiter stabil.

Heute waren Winterkontrollen und wir haben in einem etwa 30-40 km entferntem Gebiet mit vielen Höhlen einige Hufis gefunden. Etwas mehr als letztes Jahr, zwar in weniger Höhlen, aber dafür waren in ein paar größeren Höhlen etwas mehr. Das ist vermutlich dem etwas kälteren Winter geschuldet. Die Winterkontrollen werden noch bis Ende Februar laufen. Dann dürfen wir gespannt sein, wie der Stand der diesjähigen Winterzählung sein wird. Ihr werdet es hier mitgeteilt bekommen! Servus derweil, Rudi

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Hallo Rudi, sind in den Höhlen nur die Großen Hufis zu finden oder sind da auch die Kleinen? Ich denke sehr oft an unsere Kleinen Hufis und wie es ihnen wohl geht…

Herzliche Grüße, Tabea

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Hallo Tabea, gestern waren wir in einem Höhlengebiet unterwegs, in dem die Kleinen Hufis leider ausgestorben sind (wie ja fast in der ganzen Frankenalb mit Ausnahme der Region zwischen Pottenstein und dem Neustädtleiner Forst nordwestlich von Bayreuth, wo noch die von uns betreuten drei kleinen Kolonien sind).

In der sogenannte Kuppenalb oder Hersbrucker Alb, die sich in etwa im Dreieck der A9, der A6 und der B85 befindet, war auch die Große Hufeisennase schon verschwunden (letzte Nachweise 1985). Aber ab 2013 begann die Wiederbesiedlung der Höhlen in dieser Region von der Hohenburger Kolonie aus, als diese deutlich zunahm. Seither ist die Zahl der in diesem Gebiet überwinternden Großen Hufeisennasen von 5 im Winter 2013 auf 122 vergangenen Winter gestiegen. Der Großteil fliegt nach dem Winterschlaf aber wieder nach Hohenburg zurück. Es bleiben aber auch einige (v.a. Männchen) ganzjährig in diesem Gebiet. Wir hoffen, dass sich hier bald eine eigene Wochenstube bildet…..

Von den Kleinen Hufeisennasen finden wir leider nur wenige im Winter. Die letzten beiden Winter wurden jeweils 16 Kleine Hufis in 13 Winterquartieren gefunden. Dabei sind etwa die Hälfte alte Felsen- und Sandstein-Keller. Kleine Hufis können sich in Höhlen so gut verstecken, dass man sie nicht findet. Sie können durch Löcher fliegen, wo kein Mensch durchpasst und schon kann man sie nicht zählen. Bei den Kleinen Hufeisennasen wissen also viel weniger über die Winterquartiere Bescheid als bei den Großen. Das birgt leider auch die Gefahr, dass ein unbekanntes Winterquartier leichter zerstört werden kann, weil wir es eben nicht schützen können. In der Frankenalb gibt es tausende alte Keller, und es wäre ein riesiger Aufwand, diese zu erfassen und zu erhalten. Wir hoffen, dass unsere Kleinen Hufis zum Großteil in uns unbekannten Höhlen überwintern. Karsthöhlen sind stabil, während v.a. Sandsteinkeller irgendwann mürbe werden und einbrechen. - Es werden natürlich alle Winterquartiere, in denen in den vergangenen Jahrzehnten Kleine Hufeisennasen gefunden wurden, weiterhin kontrolliert. Sobald uns die Ergebnisse vorliegen, werden wir die im Kleine Hufi-Webcamchat auch vorstellen. - Das Haupthaus im Banzerhausanwesen hat inzwischen ein neues Dach. Nur die Dachziegel fehlen noch. Jetzt kommt als nächstes das Verbindungsgebäude dran und dann das Stallgebäude, wo oben unsere Einhausung mit der Wärmeglocke drin war. Bis Ende März muss das alles gemacht sein….. Servus derweil, Rudi

Hier noch das Diagramm der positiven Entwicklung von in der Kuppenalb überwinternden Großen Hufeisennasen:

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Danke Rudi, auch für die Info über die Baustelle. Auch die ist stets präsent und ich hoffe, dass alles gut wird bis zum Einzug der Kleinen Hufis!!!

Inzwischen habe ich die Clips der vergangenen Nacht, 24.01., gesichtet und kann gleich noch ein kleines Update einfließen lassen, das dich und bestimmt viele andere interessiert. Eine Zusammenfassung ist dieses Mal schwierig. Zwar konnten wir Kugel-und Clusterbildung zwischen 20:00 und 22:00 sehen, aber dann gab es keine großen Interaktionen mehr auf einer - wie ich es nenne - “Freifläche”. Dafür waren die Hufis aber vermehrt zwischen den schlafenden Hufis unterwegs. Vorallem die Stelle mittig oben, direkt links neben der Lücke war ein begehrtes Zentrum und manchmal herrschten dort durchaus clusterähnliche Zustände, obwohl dazwischen schlafende Hufis hingen.

Interessant war, dass es wieder Phasen der (einigermaßen) Ruhe gab und dann plötzlich wieder erhöhte Aktivität entstand. Zweimal war gut zu sehen, dass es tatsächlich einen Wechsel an aktiven Hufis gibt. Während die einen “schlafen gehen”, wachen die nächsten auf.

So läßt sich allerdings nur schwer bestimmen, wie viele Hufis pro Nacht aktiv werden. Vorsichtig geschätzt würde ich sagen, dass es um die 20+ Hufis sein können.

Nahezu dramatisch wurde es nach 4:00 als eine Hufi ab 4:21 versuchte, sich aus der schlafenden Gruppe zu lösen.

Es dauerte einige Zeit, bis sie um 4:26 schließlich abflog, dabei aber eine schlafende Hufi hinterließ, die sichtlich in Schwierigkeiten steckte.

Sie schien keinen Halt mehr zu haben und fiel dann auch plötzlich aus der Gruppe.

Spätestens da wäre ich am liebsten durch den Äther in der Keller gehechtet, um zu helfen. So hing sie fast 10 Minuten (!!), bewegte sich dabei sehr langsam - aufheizend vermutlich - bis sie 4:36 fällt. Was für eine Anstrengung - für sie und die Hufi, an der sie hing!!! Hoffentlich ist nichts passiert, aber du hattest ja schon geschrieben, dass sie sich am Boden dann aufheizen und wieder zurückkommen.

Nach 5:00 waren dann auch noch zwei Hufis unterwegs und eine davon könnte die “abgestürtzte” Hufi gewesen sein.

Ruhe im Keller gab es dann erst wieder ab 6:06, also hatten wir wieder eine sehr, sehr lange Nacht.

Herzliche Grüße, Tabea

Nachtrag: Die Szene mit dem “Unfall” könnten wir archivieren. Ab 4:21 (sichtbare Bewegung innerhalb der Gruppe) bis 4:36 (Hufi fällt) - oder entsprechend kürzer, das überlasse ich dir.

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